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Das Frettchen (lat.: Mustel putorius furo) ist die domestizierte Form des Iltisses.

Seit vielen Jahrhunderten werden sie als Helfer eingesetzt. Sei es zur

Bekämpfung von Schadnagern oder zum Jagen von Kaninchen.

Heutzutage halten Frettchen als Haus- und Heimtier Einzug in die

menschliche Behausung und in die Herzen ihrer Besitzer.

 

Es sind gesellige Tiere, wenn sie es von Anfang an kennen. Deshalb sollte kein Frettchen alleine leben. Mit ihren Artgenossen bilden sie eine Art Familie, wo jedes Tier seinen Platz hat. Sie spielen zusammen und streiten auch. Oftmals liegen sie alle in einer Schlafhöhle, die Kleinste ganz unten. Dann wird es Tage geben, wo jeder wo anders schläft. Sie erkunden immer wieder aufs Neue die Wohnung, untersuchen jeden Winkel und ihnen fallen täglich neue Dinge ein. Frettchen sind sehr neugierig und somit auch vielen Gefahren ausgesetzt. Haushaltschemie, offene Toilettendeckel, brennende Kerzen, die Listen hierfür könnte sehr lang werden. Sie machen sehr viele Dummheiten, verstecken so z.B. Handys, Socken und andere bewegliche Dinge. Essbares wird immer geklaut. Bisher ist uns aber kein Fall bekannt, wo Frettchen Kabel durchbeißen. Man muss seine Wohnung Kleinkindersicher und sicherer machen.

Bei viel Zuwendung werden fast alle Frettchen zahm. Wenn man sich Welpen anschafft, sind diese zwar sehr putzig aber diese kleinen Wesen können richtige Teufel sein. Beobachtet man einmal, wie sie miteinander umgehen, wird es einem bewusst, dass man am Anfang mit Sicherheit zerbissene Finger haben wird, denn die menschliche Haut ist nicht so robust wie die von einem Frettchen. Aber keine Angst, Frettchen lernen zu unterscheiden, wo sie reinbeißen. Gegen das Beißen in die Füße helfen Schuhe.

 

Kleine Käfige sind für Frettchen überhaupt nichts. Sie sollten schon geräumig sein und ein Freigang in der Wohnung muss auch gewährt werden, mit allen Konsequenzen. Ein eigenes Zimmer für Frettchen, wo man die Gefahren ausschließen kann, wäre ideal.

 

Züchte, Zooladen, Tierheim, Frettchenhilfe? In einem Zooladen sind die Bedingungen für Frettchen sehr schlecht. Dort sollte man also keine Tiere kaufen. Ein verantwortungsbewusster Züchter hat keine Probleme zu zeigen, wo und wie die Kleinen aufwachsen. Dort wachsen die meisten Frettchen mit Artgenossen auf und sie kennen die Hand von Anfang an. Auch lernen sie schon die Katzentoilette zu benutzen und sie sind geimpft. Viele Tierheime arbeiten mit Frettchenhilfen zusammen, da sie mit Frettchen meistens überfordert sind, geben sie die Tiere in die Hilfen weiter. Dort kann man mit ruhigem Gewissen ein Frettchen erwerben, denn diese zweite Hand Frettchen sind sehr dankbar. Auch kann man schon über  besondere Macken aufmerksam gemacht werden und muss es ihnen nicht mühevoll erst beibringen.

 

Man sieht leider immer mehr Frettchen in den Kleintierpraxen, die nicht nur zum Impfen kommen. Es kann viele Ursachen hierfür geben: es werden immer mehr Frettchen in den Haushalten, die Besitzer werden aufmerksamer gegenüber Veränderungen, Überzüchtung? Man muss vieles beachten, damit die Frettchen gesund und munter bleiben. Aber es gehört auch zur Pflicht einen Tierarzt aufzusuchen, wenn es seinem Tier nicht gut geht.

Frettchen werden ca.8 Jahre alt. Das Gewicht und die Größe unterscheiden sich zwischen Rüde und Fähe erheblich. So kann ein Rüde das Doppelte und Dreifache an Gewicht haben, als eine Fähe. Das Durchschnittsgewicht eines Rüden beträgt 1500g und das einer Fähe 800g.

 

Diese kleinen Wesen gibt es in vielen verschiedenen Farben. Albino, Iltis, Zimt, Harlekin, BEW, Black Selve um nur einige zu nennen. Auch sind die Haarlängen variabel. Kurzhaar, Langhaar, Angora und deren Mischformen sind bekannt.

 

Das Frettchen
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